Nutzungsbedingungen
Diese Bedingungen regeln die Nutzung des Web-Dashboards, der Geräteverbindung und der dazugehörigen Schnittstellen. Für kostenpflichtige Funktionen werden vor einer Buchung ergänzende Preis- und Vertragsinformationen bereitgestellt.
1. Anbieter und Geltungsbereich
Anbieter von CallCharlie ist:
BeKa.NRW – Benjamin Keller
Alverskirchener Straße 22
48351 Everswinkel
Deutschland
Kontakt: · www.beka.nrw
Diese Nutzungsbedingungen gelten für registrierte Nutzer des CallCharlie-Dashboards, verbundene Endgeräte und die von CallCharlie bereitgestellten Programmierschnittstellen.
2. Leistungsumfang
CallCharlie ermöglicht insbesondere die Verwaltung von Sperr-, Freigabe- und Stummschaltregeln, die Kopplung kompatibler Endgeräte sowie den Abruf des aktiven Regelwerks durch eine kompatible App.
Die tatsächliche Behandlung eines Anrufs hängt von Betriebssystem, App-Version, Gerätehersteller, Mobilfunkanbieter, Rufnummernübermittlung und den vom Nutzer gesetzten Regeln ab. CallCharlie ersetzt weder die Telefon-App noch Leistungen des Mobilfunkanbieters und kann systembedingte Einschränkungen nicht umgehen.
3. Registrierung und Nutzerkonto
Für die Nutzung des Dashboards ist ein persönliches Nutzerkonto erforderlich. Bei der Registrierung müssen richtige und erreichbare Angaben verwendet werden. Nutzer dürfen nur ein Konto für sich selbst oder mit entsprechender Berechtigung für eine Organisation anlegen.
Nach der Registrierung wird ein Bestätigungslink an die angegebene E-Mail-Adresse versendet. Das Konto wird erst nach erfolgreicher E-Mail-Bestätigung freigeschaltet. Bestätigungs- und Passwort-Reset-Links sind zeitlich begrenzt und nur einmal verwendbar.
Die Anmeldung ist mit dem Benutzernamen oder der bestätigten E-Mail-Adresse möglich. Zugangsdaten sind vertraulich zu behandeln. Bei Verdacht auf unbefugten Zugriff sind das Passwort zu ändern und unbekannte Geräte im Dashboard unverzüglich zu widerrufen.
4. QR-Codes und Geräte-Tokens
Ein QR- oder Kopplungscode darf nur auf einem vertrauenswürdigen eigenen Gerät verwendet und nicht öffentlich geteilt werden. Kopplungscodes sind kurzlebig und einmalig nutzbar. Nach erfolgreicher Kopplung erhält das Gerät einen eigenen Zugriffstoken.
Der Nutzer ist dafür verantwortlich, den Geräte-Token auf dem Endgerät angemessen zu schützen. Verlorene, verkaufte oder unbekannte Geräte sind im Dashboard zu widerrufen. Ein Widerruf verhindert zukünftige Abrufe mit dem betreffenden Token.
5. Verantwortung für Anrufregeln
Nutzer entscheiden eigenverantwortlich, welche Rufnummern und Rufnummernbereiche erlaubt, stummgeschaltet oder blockiert werden. Weit gefasste Präfix-, Länder- oder Enthält-Regeln können auch erwünschte Anrufe erfassen.
Vor einer umfangreichen Sperre sollten Ausnahmen für wichtige Kontakte eingerichtet und die Regel sorgfältig geprüft werden. CallCharlie übernimmt keine Gewähr dafür, dass eine angezeigte Rufnummer den tatsächlichen Ursprung eines Anrufs zuverlässig wiedergibt.
6. Wichtige und dringende Anrufe
CallCharlie darf nicht als alleinige Schutz-, Notfall- oder Erreichbarkeitslösung eingesetzt werden. Nutzer müssen damit rechnen, dass durch fehlerhafte oder zu weit gefasste Regeln wichtige Anrufe nicht klingeln oder abgewiesen werden, etwa von Ärzten, Behörden, Schulen, Arbeitgebern, Lieferdiensten oder Notfallkontakten.
Notrufnummern dürfen nicht gezielt blockiert oder die Funktion in einer Weise verwendet werden, die Menschen gefährdet oder gesetzliche Pflichten verletzt.
7. Zulässige Nutzung
Untersagt sind insbesondere:
- unbefugte Zugriffe auf fremde Konten, Geräte oder Daten,
- automatisierte Massenabfragen außerhalb dokumentierter Schnittstellen,
- Umgehung von Sicherheits-, Rate-Limit- oder Zugriffsschutzmaßnahmen,
- Verwendung für rechtswidrige Überwachung, Belästigung oder Täuschung,
- Einbringen von Schadcode oder absichtliche Beeinträchtigung des Dienstes sowie
- Speicherung rechtswidrig erlangter oder für den Zweck nicht erforderlicher personenbezogener Daten.
Bei erheblichen oder wiederholten Verstößen kann der Zugang vorübergehend gesperrt oder das Nutzungsverhältnis beendet werden. Soweit möglich, wird der Nutzer zuvor informiert.
8. Verfügbarkeit, Wartung und Weiterentwicklung
CallCharlie wird mit angemessener Sorgfalt betrieben. Eine jederzeit unterbrechungsfreie oder fehlerfreie Verfügbarkeit wird nicht zugesagt. Wartung, Sicherheitsupdates, Störungen des Hostings, Internet- oder Mobilfunknetzes sowie Änderungen von Android, iOS oder Geräteherstellern können Funktionen zeitweise einschränken.
Funktionen dürfen weiterentwickelt, ersetzt oder eingestellt werden, wenn hierfür ein sachlicher Grund besteht und berechtigte Interessen der Nutzer angemessen berücksichtigt werden. Wesentliche Änderungen werden rechtzeitig im Dienst oder per E-Mail angekündigt, soweit dies möglich und erforderlich ist.
9. Beta- und Testfunktionen
Noch nicht allgemein veröffentlichte Funktionen können ausdrücklich als Beta, Vorschau oder Test gekennzeichnet werden. Bei solchen Funktionen ist mit Änderungen, eingeschränkter Verfügbarkeit und Fehlern zu rechnen. Sie sollten nicht für kritische Abläufe verwendet werden.
10. Preise und zukünftige kostenpflichtige Leistungen
Die Registrierung und der aktuelle Entwicklungsstand können unentgeltlich angeboten werden. Wenn CallCharlie kostenpflichtige Tarife oder Zusatzfunktionen anbietet, werden Preis, Leistungsumfang, Laufzeit, Kündigungsmöglichkeiten und gegebenenfalls Verbraucherinformationen vor Abschluss einer zahlungspflichtigen Bestellung klar angezeigt. Durch diese Nutzungsbedingungen allein entsteht keine Zahlungspflicht.
11. Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei schuldhafter Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz sowie im Umfang einer ausdrücklich übernommenen Garantie.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Nutzung des Dienstes überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung Nutzer regelmäßig vertrauen dürfen.
Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig. Gesetzliche zwingende Ansprüche von Verbrauchern bleiben unberührt.
12. Laufzeit, Kündigung und Kontolöschung
Das unentgeltliche Nutzungsverhältnis läuft auf unbestimmte Zeit und kann grundsätzlich jederzeit beendet werden. Solange im Dashboard noch keine automatische Löschfunktion angeboten wird, kann die Löschung über die BeKa.NRW-Kontaktmöglichkeit verlangt werden.
Mit der Kontolöschung verlieren verbundene Geräte den Zugriff auf den optionalen Dashboard-Abgleich. Lokal auf dem Gerät vorhandene Regeln und Statistiken bleiben davon grundsätzlich unberührt und können in der App separat gelöscht werden.
13. Datenschutz
Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten stehen in der Datenschutzerklärung. Sie ist Bestandteil der transparenten Information, nicht jedoch eine Einwilligung in Verarbeitungen, für die keine Einwilligung erforderlich ist.
Der optionale Statistikabgleich ist standardmäßig ausgeschaltet. Bei Aktivierung werden ausschließlich zusammengefasste Tageswerte übertragen; die lokale Ereignisliste und anrufende Rufnummern werden nicht an das Dashboard gesendet.
14. Änderungen dieser Bedingungen
Diese Bedingungen können angepasst werden, wenn sich Funktionen, Sicherheitsanforderungen, Rechtslage oder Geschäftsmodell ändern. Änderungen, die das bestehende Nutzungsverhältnis wesentlich betreffen, werden in geeigneter Form angekündigt. Ist eine Zustimmung rechtlich erforderlich, wird sie gesondert eingeholt.
15. Verbraucherstreitbeilegung
Der Anbieter ist nicht verpflichtet und nicht bereit, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
16. Schlussbestimmungen
Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch der Schutz zwingender Bestimmungen des Staates ihres gewöhnlichen Aufenthalts nicht entzogen wird.
Ein ausschließlicher Gerichtsstand wird gegenüber Verbrauchern nicht vereinbart. Für Kaufleute und juristische Personen des öffentlichen Rechts gelten die gesetzlichen Gerichtsstandsregelungen; soweit zulässig, ist der Sitz des Anbieters Gerichtsstand.
Sollte eine Bestimmung unwirksam sein oder werden, bleiben die übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Regelung treten die gesetzlichen Vorschriften.
